Leitgedanke

Es geht bei Heilung für mich darum, den Kern des Lebewesens zu erreichen. Der Kern ist gesund. Von da heraus findet Heilung statt.

Der Körper hat Selbstheilungskräfte. Dies drückt sich in jedem Augenblick des Lebens aus. Eine Wunde, die genäht und anschließend verbunden wird. Nach einer gewissen Zeit ist die Wunde geheilt. Wer heilt die Wunde? Die Selbstheilungskräfte. Ein grippaler Infekt: wer eliminiert die Erreger aus dem Körper? Das Immunsystem.
Es gibt so etwas wie eine Körperintelligenz. Der Körper ist ein Chemielabor, er hat alles, was er braucht, um sich selbst zu heilen.


Basis für die Heilung ist ein funktionierendes Regulationssystem:
Zum Beispiel wird die Temperatur so reguliert, dass sie unabhängig von der Außentemperatur immer konstant bleibt. Der Stoffwechsel stellt sich auf die Bedürfnisse des Körpers ein. Die Leber kann bestimmte Nährstoffe selber synthetisieren, wenn sie in der Nahrung fehlen. Ein Zuviel an Nährstoffen wird eingelagert und bei Bedarf wieder ans Blut abgegeben, damit eine relativ konstante Versorgung aller Organe gewährleistet wird.

Ein Symptom zeigt die Überforderung des Systems des Tieres an.
Ursachen sind meist Störungen oder Blockaden der geweblichen und/oder energetischen Durchlässigkeit. Wird diese Durchlässigkeit wieder hergestellt, kann Heilung entstehen.

Woran erkennen Sie als TierhalterIn mögliche Blockaden?

  • Das Tier bewegt sich nicht mehr so gern wie früher.
  • Es nimmt Schonhaltungen ein.
  • Die Muskulatur ist nicht mehr symmetrisch.
  • Verhaltensveränderungen bei Berührungen (Knurren bei Hunden, Unwohlsein)
  • bei Pferden:
    → Probleme mit der Rittigkeit
    → empfindlicher Rücken
    → Stellungsprobleme
    → plötzliche Leistungsverweigerung

Tierheilpraxis KeeseWas könnte Sie veranlassen mir Ihr Tier vorzustellen?

Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Arthrosen
  • Dysplasien (Fehlbildungen) von Hüfte, Schulter, Ellbogen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Wirbelsäulen-Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen

  • Lähmungen
  • Zentrale Koordinationsstörungen (z.B. nach Schlaganfall, Unfall)
  • Bandscheibenvorfälle

Sonstige

  • Erkrankungen der Atmungsorgane, der Inneren Organe (z.B. Verdauungs-, Herz-Kreislaufprobleme), des Hormonsystems, des Immunsystems
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Akutbehandlungen nach Unfällen
  • Reha-Maßnahmen
  • Altersbeschwerden
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Sterbebegleitung

Wie stelle ich als Therapeutin fest, was dem Tier fehlt?

Zunächst erstelle ich eine Anamnese. Sie erzählen mir, was für Beschwerden ihr Tier hat, wie Sie es wahrnehmen, was für Veränderungen vorliegen.
Dann erfolgen je nach Bedarf einige Funktionstests.
Meine osteopathisch geschulten Hände tasten nicht nur – sie fühlen, sehen und denken. So spüre ich Dysfunktionen, z.B. Blockaden, fehlende Elastizität im Gewebe auf.
Wesentlich ist auch ein fundiertes Wissen über Anatomie und Physiologie, sowie eine sensitive Beobachtung des jeweiligen Tieres.